10 Dinge, die Sie tun sollten!

1. Wenigstens einen kleinen Teil Keralas anschauen.

Kerala ist ein wundervolles, vielfältiges und erlebnisreiches Land. Zu schön, um nur den Zielflughafen und das Resort/Hotel zu kennen. Wenn Sie schon einmal dort sind, dann schauen Sie bitte wenigstens einmal über den kleinen Horizont hinaus. Ob Stippvisite in die unmittelbare Umgebung oder kleine Rundreise – Sie werden nicht nur viel erleben, sondern später ebenso viel zu erzählen haben.

Vorschläge dazu bekommen Sie von uns mit Ihrer Buchung gratis geliefert.

Wenn es geht, meiden Sie bitte 08/15 Programme und hochgelobte Bus-Rundreisen. Wie überall auf der Welt sind Sie dabei nur von Touristen umgeben und können nicht selbst über Ihre Zeit oder Vorlieben bestimmen.

2. Eine individuelle Backwater-Tour.

Wer die weltberühmten Backwaters nicht gesehen hat, ist selbst schuld.

Wegen des attraktiven Namens findet man jetzt beinahe überall sogenannte „Backwaters“. Das Original befindet sich aber zwischen Cochin, Alleppey und Kottayam. Und das sollte man nicht verpassen.

Wenn es geht, nicht inmitten Hunderter Touristen, sondern abseits der ausgetretenen und überfüllten Pfade. Auf einem kleinen, wenn auch weniger luxuriösem Boot und durch einige der vielen Kanäle und Seen.

Entlang der Reisfelder, Naturgebiete und einheimischen Siedlungen.

Das ist Kerala wie es lebt und atmet, Tipps und Beratung bekommen Sie von uns.

3. Seide oder andere Stoffe kaufen und eventuell bei einem guten Schneider etwas maßanfertigen lassen.

Besuchen Sie die Seide- und Textilabteilungen der großen Bekleidungshäuser (Parthas, etc.). Eine derart riesige Auswahl an Stoffen werden Sie kaum woanders finden. Ganz zu schweigen von den geforderten günstigen Preisen.

Ob Sie den Stoff mit nach Hause nehmen und ihn dort verarbeiten lassen oder vor Ort einen Schneider damit besuchen, bleibt Ihnen überlassen.

Nur soviel: Keiner in Kerala käme auf die Idee, etwas „von der Stange“ zu kaufen. Vergessen Sie also alle Konfektionsware. Sie können nur enttäuscht werden. Selbst beste Maßarbeit ist in Kerala preiswerter als Konfektion. Ausnahme: Unterwäsche.

4. Gewürze, Tee, Kaffee und Nüsse kaufen.

Kerala ist für seine Gewürze und Nüsse seit Jahrhunderten berühmt und bekannt. Neuerdings kommen noch Tee und Kaffee dazu. Leider finden Sie selbst heute noch kein Hotel, Resort oder Restaurant, in dem Sie Tee und Kaffee mit Stil serviert bekommen. Teebeutel, Kaffeeextrakt bestimmen die Tagesordnung.

Kaufen Sie also selbst ein und nehmen Sie sich etwas mit nach Hause. Nicht vom Händler um die Ecke, sondern in den wunderbaren Fachgeschäften, die Sie in jedem größeren Ort finden (z.B. Sanker`s in Trivandrum). Keralas Gewürze und Nüsse sind weltweit begehrte Kostbarkeiten, die ihren Preis haben. Dafür bekommen Sie aber erstklassige Ware. Über die Preise für besten Tee (Nilghiri) und Kaffee decken wir den Mantel des Schweigens. So günstig bekommen Sie beides nirgends mehr auf der Welt.

5. Dinner in einem Grand Hotel.

Wenn Sie nur irgendeine Möglichkeit finden, dann gehen Sie wenigstens einmal am Abend in ein Grand Hotel zum Essen. Wenn möglich nicht in ein neu erbautes Kettenhotel, sondern in einen der vielen historischen Betriebe. Was Ihnen dort – in Buffetform – geboten wird, das werden Sie so schnell nicht vergessen. Sie werden sich wie ein Maharadscha fühlen.

Auch hier schweigen wir über den Preis. Er ist üblicher Weise niedriger als ein „Menu“ bei McDonalds.

Bei alkoholischen Getränken achten Sie aber bitte auf die Getränkekarte. Die gehen schnell ins Geld.

Für Ihren ganz persönlichen „Maharadscha-Abend“ bekommen Sie von uns natürlich die richtigen Tipps.

6. Ein Kerala Festival, Bootrennen oder Theyyam besuchen.

Kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo in Kerala ein Festival stattfindet. Das berühmte „Elefantenfest“ (Pooram) in Thrissur, die beeindruckenden Theater- und Tanzvorführungen in Kalamandalam, die unterschiedlichsten Snake-Boot Rennen rund um Alleppey und die vielen rituellen Tänze (Theyyam) sind nur die Spitze unzähliger kultureller, religiöser und sportlicher Veranstaltungen und Feiern. Jede Gegend, jede Glaubensrichtung und jeder Volksstamm feiert in Kerala unter reger Anteilnahme der Anderen  seine eigenen Feste. Zum Teil ausgesprochen prachtvoll, zum Teil bodenständig rustikal.

Es lohnt sich, bei Gelegenheit vorbei zu schauen. Sie lernen nicht nur die Freundlichkeit der Bevölkerung, sondern auch ein Stück echtes Kerala kennen (auch wenn Sie nicht immer alles verstehen).

Einen aktuellen Veranstaltungskalender bekommen Sie mit Ihrer Buchung.

7. Die Klimaanlage – wenn überhaupt - nur vorsichtig dosiert benutzen.

Das subtropische Klima Keralas bringt es mit sich, dass Sie die ersten Tage Ihres Aufenthaltes evtl. aus dem Schwitzen nicht heraus kommen. Das trifft Männer zumeist härter als Frauen. Wenn Sie aber glauben, eine Klimaanlage könnte hier Abhilfe schaffen, dann werden Sie enttäuscht sein. Sie schwitzen nach dem Verlassen eines klimatisierten Raumes nämlich noch stärker als zuvor – und Sie werden es nicht schaffen, sich im Laufe der Zeit zu akklimatisieren. Außerdem steigt die Gefahr, sich empfindlich zu erkälten durch einen ständigen Wechsel zwischen warm und kalt. Ganz abgesehen davon, selbst die besten Klimaanlagen sind häufig veritable Bakterienschleudern. Das gilt weltweit und nicht nur für Kerala.

Wenn es denn schon sein muss, dann schalten Sie Ihre Klimaanlage dann ein, wenn Sie Ihre Unterkunft zum Abendessen verlassen. Sie haben dann ein gekühltes Zimmer zum Einschlafen. Schalten Sie davor die Anlage aber wieder aus.

Wer eine Ayurvedakur durchführt, der sollte schon allein aus medizinischen Gründen auf eine Klimaanlage verzichten. Sie behindert die Wirkung von Massagen, Ölen und Heilmitteln nachhaltig. In vielen Ayurveda Resorts verzichtet man daher völlig auf eine künstliche Klimatisierung. Ein Ventilator ja. Eine Klimaanlage nein.

8. Einen „eigenen“ Taxi/Tuktuk- Fahrer suchen.

Wenn Sie gelegentlich in die Stadt wollen, Shopping gehen, kleinere oder größere Ausflüge machen möchten, dann suchen Sie sich Ihren eigenen Fahrer (den Ihnen entweder das Resort empfiehlt oder den Sie selbst kennen gelernt haben). Erstens wird er für Sie (fast) immer zur Stelle sein – Anruf genügt, zweitens weiß er zumeist wo Sie das Richtige finden können (oder fragt bei anderen danach) und drittens wird er für Sie dann einen fairen Preis machen (weil er Sie eben kennt und nicht als Eintagsfliege betrachtet).

Eine wichtige Besonderheit: Anders als bei uns, steigt der Beförderungspreis nicht, wenn Sie den Fahrer bei Ihren Stopps warten lassen. Er begleitet Sie durchgängig den ganzen Tag und Sie bezahlen weniger als bei jeweiligen Fahrerwechseln. Ein weiterer Vorteil: Sie können alles im Auto/Tuktuk lassen. Ihr Fahrer wacht akribisch über Ihre im Auto deponierten Dinge.

Bei dieser Gelegenheit: Herzliche Grüße an unseren lieben Freund Shunil (er heißt in Wirklichkeit Santhosh Kumar und wohnt in Kannur), den besten, zuverlässigsten und informiertesten Taxifahrer Keralas (o.k. ganz Indiens). Er kann das leider nicht lesen. Aber wir haben ihm es versprochen.

9. Ayurvedische Pflegemittel nach Hause mitnehmen.

Über die besondere Qualität und Wirksamkeit der ayurvedischen Produkte aus Kerala brauchen wir hier kein Wort zu verlieren. Insbesondere Hautpflegemittel, Zahnpasta und Aufbau-/Stärkungspräparate bekommen Sie in jeder Apotheke/Pharmazie (oder auch im Resort) für preiswertes Geld.

Wenn Sie im Laufe der Zeit – oder auf ärztlichen Rat – wissen, was Ihnen gut tut, dann zögern Sie nicht, etwas davon mit nach Hause zu nehmen.

Öle können durch den Transport hart und weiß werden. Aber keine Angst. Stellen Sie sie einfach eine Zeit lang in warmes Wasser und das Öl ist wieder wie neu.

10. Betrachten Sie Kerala als eigenständigen Kulturkreis und nicht als europäischen Ableger.

Globalisierung hin, Globalisierung her. Es muss nicht immer so sein „wie bei uns zu Hause“. Ayurveda verschafft Ihnen innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Übertragen Sie diese Ruhe auch nach außen. Versuchen Sie Land und Leute aus deren Sicht und nicht durch Ihre europäische Brille zu sehen. Nachwievor ist „woanders eben woanders“. Sonst kann man gleich zu Hause bleiben. Lassen Sie sich auf eine neue Welt ein. Sie mag Ihnen am Anfang fremd oder ungewöhnlich vorkommen. Das ändert sich mit der Zeit und Sie erleben eine andere Lebensart. Vielleicht kommen auch Sie dann mit der Frage zurück „Warum muss das alles bei uns so sein?“. Dann hatten Sie einen guten Urlaub.

Wir helfen Ihnen dabei, so gut wir das können.